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22.07.17 - Gletscherrun

Ein neuer Trailrunning-Diamant

Das Ötztal ist eines von mehreren Seitentälern des Tiroler Inntals. Während das Inntal grob von Westen nach Osten verläuft, gehen diese Täler fast nach Süden ab. Bei einem unserer letzten Flüge ist mir das ganz markant aufgefallen. Vier bis fünf parallele Gebirgszüge waren aus der Luft zu erkennen. Das Ötztal mit dem daran anschließenden Gurgeler Tal verläuft ungefähr fünfzig Kilometer lang leicht ansteigend nach Süden und ist Wintersportlern vor allem durch die Skiorte Sölden, Obergurgl und Hochgurgl bekannt. Im Sommer sind auch viele Wanderer und Mountainbiker unterwegs, locken die Hotels und Pensionen doch mit günstigen Zimmerpreisen.

Unser Übernachtungsort Obergurgl liegt fast 2.000 Meter über dem Meer und trägt den Titel „höchstes Kirchdorf Österreichs. Neben dieser Kirche liegt das Informationszentrum, wo wir unsere Startunterlagen samt Werbung, zweier Multifunktionstücher, Sonnencreme und einer modisch aktuellen Sonnenbrille mit weißem Rand abholen. Nicht schlecht für den günstigen Startpreis von 40 Euro. Darin enthalten sind außerdem ein Finisher-T-Shirt und eine Portion Nudeln im Ziel.

 

 
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Am Freitagabend findet zur Einstimmung auf das Laufwochenende der Mountainstar Night Run auf den Wurmkogel statt. Start zu den 12,2 km mit 1.247 Höhenmetern ist im Dorfzentrum um 18:00 Uhr. Also können die Teilnehmer locker auf Stirnlampen verzichten. Wir machen es uns leicht und fahren mit dem Auto ins 2.100 Meter hohe Hochgurgl, um die Sportler auf halber Strecke anzufeuern. Vorneweg dort schon der eher verhalten gestartete Petro Mamu aus Eritrea, der nach 1:08:54 Stunden als Sieger auf dem Gipfel stehen wird. Dort gibt es zur Abwechslung kein Gipfelkreuz, sondern eine Bar mit Rundumblick. Irgendwie hätte ich da auch gerne mitgemacht. Einige der 18 Starter werden samstags auch am Gletscherrun teilnehmen, aber ich traue mir so viele Höhenmeter an zwei Tagen dann doch nicht zu.

 

Marathontag

 

In der Nacht hat es ausgiebig geregnet. Wir gehen zu Fuß die paar Meter vom Hotel Schönblick zum Piccardsaal, um am Racebriefing um 7:30 Uhr teilzunehmen.  Das Veranstaltungs- und Tagungszentrum ist nach dem Schweizer Physikprofessor Auguste Piccard benannt. Dieser landete am 27. Mai 1931 mit seinem Assistenten Paul Kipfer bei seinem legendären, in Augsburg gestarteten Stratosphärenflug mit einem Gasballon nach 17 Stunden auf dem benachbarten Gurgler Ferner.

Wieder zurück ins Hotel und das Frühstücksbuffet genießen. Das Wetter soll vorerst stabil bleiben mit der Möglichkeit von Regenschauern am Nachmittag. Start für die Marathonis ist um 9:00 Uhr. Erstmals in unserem Läuferleben müssen wir heute die von der Austrian Trail Running Association (ATRA) vorgeschriebene Pflichtausrüstung mitführen. Schwer bepackt mit Wasservorräten, Regenjacke, warmer Kleidung und Erste-Hilfe-Set stellen wir fest, dass viele Läufer das wohl lockerer sehen. Ein Teilnehmer im grünen Shirt hat ganz auf Gepäck verzichtet. Leichtsinn? Immerhin werden wir heute bis auf 3.000 Meter Meereshöhe kommen. Wie wäre dort ein Gewitterschauer in T-Shirt und kurzer Hose zu überstehen? Auch verpflegungstechnisch ist das problematisch, da es nur ungefähr alle 10 Kilometer eine Labestation gibt. Und schon geht es los.

 

 
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Der Lauf ist als eine große, langgestreckte Runde um Obergurgl zu beschreiben. Für uns geht es zum Warmwerden vier Kilometer talwärts. Judith und ich befinden uns schon bald am Ende des übersichtlichen Feldes von gut 40 Startern. Meine Taktik ist das langsame Aufrollen von hinten. Bei Kilometer 4 geht es kurz auf die bestens gesicherte Straße, bevor wir auf der Lawinengalerie mit den Höhenmetern beginnen. Wir laufen durch schöne Nadelwälder Richtung Lenzenalm, die wir in der Ferne sehen, aber nicht erreichen. Am ersten VP geht es wieder zurück und ab jetzt knackig nach oben. Über 500 Höhenmeter liegen auf den nächsten drei Kilometern vor uns und wie geplant können Judith und ich hier stramm bergauf marschierend fünf Mitstreiter überholen.  Auf der anderen Talseite liegt ein mit Holz verkleidetes Gebäude. Dort befinden sich das Motorradmuseum mit 230 historischen Exemplaren und die Mautstelle der Timmelsjochstraße: „Nur 8,5 km nach Italien“ verheißt ein Hinweisschild. In Südtirol ist der Pass kostenlos zu benutzen.

 

 
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Ein wunderschöner natürlicher See lädt zum Fotostopp ein, im Hintergrund sieht man schon das Weiß der Ferner, wie die Gletscher hier genannt werden. Dort müssen wir heute hin. Die Baumgrenze haben wir nun für die nächsten Stunden passiert und können damit den Blick schweifen lassen. Die kommenden sechs Kilometer sahen auf der Karte so einfach aus: Lediglich 100 Meter soll es bergauf gehen. Aber der hübsche Wanderweg wartet mit sehr rustikalen Untergründen auf. Besonders die Passagen im Geröll fordern uns viel Konzentration ab. Ich sinniere, was wohl ein erfahrener Trailrunner dazu sagen würde.

 

 
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Immer wieder Schafe, die uns fast zutraulich begutachten. „Die tun nichts, die wollen nur laufen“, werden die wohl über uns denken. Der Schaftrieb über den Ötztaler Alpenhauptkamm ermöglicht es Bauern aus dem Schnals- und dem Passeiertal im italienischen Südtirol, ihre Weiderechte im hinteren Ötztal zu nutzen. Dazu werden die Schafe über drei verschiedene, teilweise vergletscherte Passrouten Anfang Juni in nördlicher und Mitte September in Gegenrichtung getrieben. Diese grenzüberschreitende Tradition wurde 2013 von der österreichischen UNESCO-Kommission als immaterielles Kulturerbe anerkannt. Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts wurden auch Rinder über die Pässe getrieben. Die wirtschaftliche Bedeutung der Schaftriebe hat allerdings nachgelassen: Während vor 40 Jahren noch um die 7000 Tiere aus dem Schnalstal hier weideten, sind es jetzt nur noch halb so viele. Die Routen werden übrigens schon seit 6000 Jahren genutzt.

Auch den Fund von „Ötzi“ am nahe gelegenen Tisenjoch oberhalb des Niederjochferners stellen Historiker in diesen Zusammenhang. Der über 5200 Jahre alte „Mann aus dem Eis“ wurde 1991 von deutschen Bergwanderern entdeckt und ist die einzige erhaltene, durch natürliche Gefriertrocknung konservierte Leiche aus der Kupfersteinzeit in Mitteleuropa. Live ist er im archäologischen Museum in Bozen zu besichtigen, da die Fundstelle in einer Mulde wenige Meter jenseits der Grenze auf italienischem Boden lag.

Links sieht man immer wieder 600 Meter tiefer den Laufweg im Tal und dann die Ortschaft Obergurgl. Wie so oft merke ich, dass man sich mit den Höhen ziemlich verschätzen kann. Von unten hätte ich diesen Kamm für nur halb so hoch gehalten. Ein kegelförmiger Hügel auf der anderen Talseite ist die Hohe Mut. Da geht es bei km 30 rauf. Oft sind kleine Rinnsale zu queren. Ein etwas größerer Bach fließt zwei Meter unter uns. Ein kleiner Spalt trennt uns von dem Felsen auf der anderen Seite. Dumm, dass der recht abschüssig wirkt. Je länger ich über die anstehende Überquerung nachdenke, desto mulmiger wird mir. Dann wage ich den Schritt, es geht gut und ich schäme mich für mein Zögern. Nett, was das Gehirn einem manchmal für Streiche spielt. Eine graue Kuh beobachtet unser Treiben.

 

 
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Bei km 15 die erste Abwärtspassage, 200 Höhenmeter durch Wiesenwege hinunter. Unten treffen wir auf einen von Obergurgl kommenden Querweg, über den die Teilnehmer des zwei Stunden nach uns gestarteten 22-km-Laufs quasi abgekürzt haben. Judith und ich beginnen einen Diskurs über Cut-off-Zeiten. 3:45 Stunden haben wir für 17 Kilometer gebraucht. Cut-off auf der Ramolhütte ist nach 5:40 Stunden. Also zwei Stunden für 5 Kilometer und 700 Höhenmeter. Der VP kommt da wie gerufen: Der Mann von der Bergwacht zeigt uns den führenden Läufer auf der anderen Talseite, bestätigt mich in der Meinung, dass wir rechtzeitig beim Ramolhaus eintreffen werden und möchte uns „Schlusslichtern“ am liebsten den noch reich gedeckten VP-Tisch mitgeben. Es gibt Wasser und Isogetränk, Bananen, Äpfel, Orangenstücke, Käse und Energieriegel. Becher muss man selbst dabei haben. Der Aufstieg gefällt mir sehr gut. Immer näher kommen die vielen Gletscher vor uns. Bei jedem Sonnenstrahl gibt es neue Fotomotive. In natura wirkt das alles noch viel schöner.

Dann taucht über uns am steilen Hang das Ramolhaus auf, eine Hütte der Sektion Hamburg im Deutschen Alpenverein. Es wurde 1881 bis 1883 erbaut und 1898, 1929 und 2005 erweitert. Ein großer rot-weißer Pfeil direkt daneben. Erst mit der Zeit erkenne ich, dass dies keine Werbung für das hier gebräuchliche Stiegl-Bier ist, sondern wohl eine Markierung für Hubschrauber. Einer von denen zieht über uns seine Kreise. Wir kommen also ins Fernsehen. Ich versuche professionell den Berg hinaufzurasen. Einmal bläst uns der Wind des Rotors fast um. So bei km 21 erwarten uns zwei Angehörige der Bergwacht. Hier beginnt die Begnungsstrecke zum Haus. 150 Höhenmeter, verteilt über einen Kilometer Länge, fehlen bis zum Haus. Die Luft ist dünn. Vor uns einige Trailrunner und Wanderer. Auf 3.002 Metern Seehöhe erwartet uns die Terrasse des Ramolhauses. Zeitnahme. Sonnenschein. Wunderbare Ausblicke auf die umgebenden Ferner.

Kurz nach uns kommen zwei Läufer aus Berlin, sie entrollen ein Grußplakat für die kleine Antonia, die neu geborene Schwägerin des einen. Ich genieße noch einen Nutella-Keks und dann sind wir wieder unterwegs, 25 Minuten vor dem offiziellen Cut-off. Hinunter geht es recht einfach. Wir machen den drei letzten Läufern, die uns entgegenkommen, Mut. Die dürften noch ganz knapp im Zeitlimit bleiben.

Auf der anderen Talseite sieht man die Langtalereck-Hütte. Dort bei  km 25,2 steht vermeintlich um 16:00 Uhr der letzte Cut-off an. Sieht nicht so einfach aus. Zwei tiefe Einschnitte liegen dazwischen. Aber es läuft gut. Judith und ich rollen so dahin. An einer Stelle sind wir uns nicht ganz über den richtigen Wegverlauf im Klaren, wobei die Orientierung bisher kein Problem darstellte: Gelbe Punkte und Pfeile sowie gelbe Flatterbänder weisen die Richtung. Ansonsten bleibt man auf dem rot-weiß markierten Wanderweg. So viele Möglichkeiten, sich zu verirren, gibt es hier nicht.

 

 
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Ein Bergwachtler ermahnt uns, jetzt besonders aufmerksam zu sein. Blank gescheuerter Fels liegt vor uns. Noch vor wenigen Jahrzehnten verlief der Gurgler Ferner an dieser Stelle. Nun endet das Eis viele hundert Meter oberhalb. Ein neu angelegter Steig führt bergab,  perfekt gebaut mit Drahtseil und großen Trittstufen. Auf einmal sieht man in der Tiefe ein kleines graues Band zur anderen Talseite. Dabei handelt es sich um die nagelneue, erst zur aktuellen Sommersaison in Betrieb genommene Hängebrücke, Piccard-Brücke genannt. Ein Läuferpärchen überquert sie gerade. Ich informiere einen Bergwachtler darüber, dass noch drei Mitstreiter nach uns kommen, und erfahre, dass diese aus dem Rennen genommen wurden. Schade, somit sind Judith und ich die Letzten. Aber jetzt erst einmal über die 142 m lange Brücke. 100 Meter unter uns tost das Schmelzwasser des Gletschers.

Gut, dass die Stahlkonstruktion nicht so stark schwingt. Am Ende wieder eine Leiter. Über blank gescheuerte Felsen, verschiedenfarbig marmoriert, geht es nach oben, im Hintergrund immer das „ewige“ Eis. Es ist unbeschreiblich schön. Ich denke darüber nach, ob die Erlebnisse in den Nationalparks der USA beeindruckender waren. Aber das ist 20 Jahre her. Im Moment bin ich nur glücklich über den Sonnenschein und die frischen Eindrücke. Kurze Zeit später ist die Brücke tief unter uns schon wieder ein schmaler Strich – und diese blöde Hütte immer noch einen Taleinschnitt entfernt. Die nächste aus dem Briefing bekannte Herausforderung nun live: 200 Meter müssen wir in das Langtal in die Tiefe. Wieder Tipps von drei Bergwacht-Männern. Der Weg ist ganz gut gesichert, aber unsere Beine haben ja schon einiges Auf und Ab hinter sich.

Dann lustiges Trällern hinter uns. Fünf Vertreter der Bergwacht haben Feierabend und bleiben uns dicht auf den Fersen. Erst im Talgrund können wir sie laufend wieder abschütteln. Die nächste Brücke über den Abfluss des Langentaler-Ferners. Bis hier reichte früher der Gurgler Ferner und verschloss den Abfluss des Langentaler Ferners. Dadurch entstand ein bis zu 4 km²  großer Eissee, dessen Entleerung im 18. Jahrhundert zu großen Sturmfluten im Ötztal führte. Hinter der Brücke wieder bergauf Richtung Hütte.

Um 16:05 Uhr sind wir dort, fünf Minuten hinter Cut-off. Niemand erwartet uns. Also unauffällig weiter. Auf einem breiten Fahrweg kann man jetzt endlich ganz zügig laufen. Links der Materiallift zum Ramolhaus. Vor uns das Läuferpaar, das wir schon bei der vorigen Hütte und von fern auf der Brücke gesehen haben. Wir holen die beiden ein und erhalten eine wenig motivierende Nachricht: Sie – und somit auch wir - sind aus der Wertung gefallen, denn der letzte Cut-off-Punkt befindet sich erst bei km 28,6 an der Schönwieshütte, die wir um 16:30 Uhr erreichen. Dort warten die beiden Berliner, die auch zu spät kamen.

 

 
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Für Judith und mich ist dies das erste DNF. Wir beraten, was jetzt zu tun ist. Vor uns liegt die Hohe Mut, da müssten wir hinauf und dann noch ein paar Hügel bezwingen. Insgesamt 900 Höhenmeter und 13 km, das Ganze in 2,5 Stunden bis Zielschluss. Verpflegung und Getränke schleppen wir genug mit uns herum, auch den Einbruch der Dunkelheit müssen wir nicht fürchten. Letztendlich könnten wir auch außerhalb der offiziellen Wertung einen Marathon für unsere persönliche Zählung mitnehmen. Doch im Endeffekt brechen wir ab, nehmen den Fahrweg hinunter nach Obergurgl und sind nach drei Kilometern im Ziel. 8,5 Stunden waren wir unterwegs.

Ich fühle mich ein bisschen als Opfer einer etwas unrealistischen Zeitberechnung, die vermutlich der Erstaustragung geschuldet ist. Für die anspruchsvollen 7 Kilometer über die Brücke samt 977 Metern bergab und 243 Metern bergauf sieht der Veranstalter für die Langsamsten 1:10 h vor. Wir haben 2:10 h benötigt und hatten vorab immerhin ein Zeitpolster von gut 20 Minuten. Die Schnellsten sollten die Distanz laut Plan in 36 Minuten schaffen. Das sollte man überprüfen.

Ich denke, alle sechs aus unserer DNF-Gruppe hätten die Schwierigkeiten am Schluss auch noch gemeistert. Schade, dass man bei der Erstaustragung nicht noch einige Läufer durch eine kulante Anpassung der Cut-off-Zeiten  glücklich gemacht hat. Unser Pech war wohl, dass bei der Premiere Genusstrailer unterrepräsentiert waren. Mal sehen, welche Einteilung der Cutoff- Zeiten der Veranstalter im nächsten Jahr vornehmen wird.

Im Ziel werden die Ankommenden vom OK-Chef persönlich begrüßt. Das alkoholfreie Stiegl-Bier schmeckt mir sehr gut. Wir sehen die letzten Marathonis beim Zieleinlauf. Irgendwie bin ich traurig, weil ich einerseits nicht viel schneller hätte sein können und mich andererseits noch recht fit fühle.

 

Unglaublich

 

Was bleibt, sind die Eindrücke vom wahrscheinlich schönsten Trailrun, an dem ich bisher teilgenommen habe. Über 3.000 Metern Meereshöhe auf der Ramolhütte und dann durch das blankgescheuerte Felsenbett des ehemaligen Gurgler Ferners mit der neu erbeuten Piccard-Hängebrücke, die unzähligen Wanderern wieder die Möglichkeit für eine Rundtour bietet. Und das alles bei wunderbarem Sonnenschein und idealen Temperaturen.

Dieser Lauf ist wegen seiner landschaftlichen Einzigartigkeit unbeschränkt zu empfehlen. Klar sollte jedoch sein, dass man als Teilnehmer Trailrun-Erfahrung am Berg mitbringen muss und sich der Anforderungen bezüglich Höhenmetern auf- und abwärts sowie möglicher Wetterumschwünge bewusst sein sollte. Die Wege sind anspruchsvoll, aber nie extrem ausgesetzt. Was auf den Kilometern 4-26 gänzlich fehlte, sind Abschnitte mit einfachen Wegen oder Forststraßen, auf den man etwaige Zeitrückstände aufholen kann.  

Der 22-km-Lauf bietet übrigens die wesentlichen Highlights auf kürzerer Strecke mit sehr moderatem Zeitlimit (7.45 Stunden). Eine Kombination aus Night Run am Vortag und Marathon ist wohl nur etwas für ganz Hartgesottene.
 

Anm. d. Red.:

Auf Anfrage teilt der Veranstalter mit,
dass nächstes Jahr der Start vorverlegt
wird,  damit man die Cut-Off Zeiten 
moderater gestalten kann.

 


22 k Sieger

1 Schindler, Andreas    LG Steinlach-Zollern     2:53:34            
1 Paulmichl, Ivan    Boa Running Team     2:53:34            
3 Burger, Marcus    TeamScottMontafon     3:08:37

22k Siegerinnen

1 Maier, Michelle        Team Salomon BTSV Rosenh...    3:01:44            
2 Schneehage, Kerstin    Team Erdinger Alkoholfre...         3:49:46            
3 Kubicka, Irmi        LGAU Pregarten             4:19:16

Marathon Sieger

1 Brugger, Philipp    Scarpa/Millet         5:37:30            
2 Lexa, Basti        SCOTT AT         5:41:41            
3 Falkner, Pius    Polizeisportverein    5:49:47

Marathon Siegerinnen

1 Buchauer, Rosanna    Dynafit              6:45:46            
2 Schichtl, Kathrin    Salomon Trailrunning Tea...     6:55:59            
3 Walser, Julia                          7:36:52

 

Informationen: Gletscherrun
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