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28.07.12 - Swissalpine

C 42: Nix für Kulturbanausen

Nach drei Jahren Davos-Askese will ich wieder zum Swissalpine. Jedoch reizt mich der C42, der als der erster C(K)ulturmarathon der Schweiz ausgeschrieben ist. Ein Lauf durch einen ausgesprochen reizvollen Kultur- und Landschaftspark, so heißt es in der Ausschreibung. Aber dass mir keiner mit einem „jetzt läufst du die Baby-Strecke“ kommt. Und wenn sich einer traut, dann soll  der gleich sein Genick einziehen, sonst gibt es als Belohnung bayerische Kultur, nämlich eine Gnackwatschn.

Die Strecke ist auf den ersten 30 Kilometern identisch mit dem K78 und dann geht es entlang der Langwasser weiter bis Tiefenkastel. Wer meint, die Strecke sei leichter als ein flacher Stadtmarathon, der sei für den 27.07.2013 eingeladen und kann sich danach ein Urteil erlauben. 500 Höhenmeter hinauf und 1150 hinab, das sagt das Streckenprofil. Ich rechne mir rund vier Stunden aus und wäre nicht überrascht, dieses Maß nach oben noch zu überbieten. Was sehr positiv zu bewerten ist: für diesen Lauf sind acht Stunden als Sollzeit festgelegt. Da können dann auch leistungsstarke Wanderer und Senioren im höheren Alter teilnehmen. Die Altersklassenwertung geht nämlich in 5-Jahres-Schritten bis hin zu über 85 Jahren.

Zugegeben, die Schweiz ist nicht billig zu haben, jedoch für das Startgeld wird beim Swissalpine viel geboten: Angefangen von einem Anreiseticket via Bahn ab einem Schweizer Bahnhof, einem Regio-Ticket in der Umgebung bis hin zur üblichen Lauf-Infrastruktur, Massage, Farewell-Party, Funktionsshirt und Medaille. Es ist an alles gedacht.

Und da ich mich für den C42 verpflichtet fühle, will ich Euch neben dem sportlichen auch c(k)ulturelle Aspekte näher bringen. Aber kann ein bayerischer Lauf- und Bierfreund auch auf C(K)ultur machen? Schaun mer mal.

Meine Startunterlagen erhalte ich im Kongresszentrum in Sekundenschnelle. Die Zeitnahme geschieht wie üblich mit mika-timing. Wer keinen gelben Chip hat, der muss sich halt einen ausleihen. Auf der Laufmesse können noch günstige Schnäppchen (zumindest für an höhere Kosten gewohnte Eidgenossen) gemacht werden. Die Wettervorhersage für den Laufwettkampf ist nicht gerade günstig. Wechselhaft mit gewittrigen Schauern, das ruft bei mir keine großen Sorgen hervor, ich muss ja nicht auf den Berg.

 
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Die gestrige Hitze wurde am Abend vorher von einem Gewitter davon gewaschen, doch jetzt um halb sieben sind am Himmel erste Aufhellungen zu sehen. Vielleicht kommen wir trocken durch den Tag. Musik, Moderation und Gespräche vertreiben mir schnell die Zeit. Felix Benz, Daniel Steiner und auch unser Cheffe tauchen kurz vor dem Start auf. „Du hast meine Nummer“, feixt noch Klaus und spielt wohl darauf an, dass ihm der vermeintlich leichtere Lauf zustünde. Aber wie ich ihn kenne, ist er doch scharf auf die Keschhütte und den Sertigpass. Vielleicht tauschen wir im nächsten Jahr.

Durch die Gespräche verpassen wir die Aufstellung im Startblock und werden erst aufmerksam, als ein Schuss den Start um Punkt sieben Uhr markiert. Durch die Vorverlegung um eine Stunde und der Zielschluss auf 21.00 Uhr haben die Teilnehmer 14 Stunden Zeit, den langen Kanten hinter sich zu bringen. Doch es gibt einige Cut-offs, die einzuhalten sind. Als ich mich hinten in den Block stelle, lese ich auf dem Rücken einer Läuferin: “Den letzten beißen die Hunde.“

 

Start und Lauf durch Davos

 

Ein wenig Zeit habe ich verloren, bis ich die roten Matten überschreite, vielleicht zwei Minuten. Aber das macht das Kraut nicht fett, denn es gibt Nettozeiten und wir Läufer haben genügend Zeit und Raum, den Malus auszubügeln. Ein paar Meter führt die Strecke auf der Tartanbahn, dann verlassen wir das Stadion halbrechts und biegen auf die Talstraße ein.

 
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Alexander Spengler und später Willem Jan Holsboer stellten in Davos die gesundheitsfördernde Klima der Höhenluft fest, die gerade für Lungenkranke heilsam ist. 1853 war das. Und in Folge wurden dann Lungensanatorien eröffnet. Davos wurde durch die Heilung der Patienten berühmt. Das Tempo beschleunigte sich noch Ende des 19. Jahrhunderts durch den Bau der Eisenbahn von Landquart herauf.

Zur gleichen Zeit begann recht zaghaft der Wintersport, zuerst mit Rodelrennen. 1906 fanden die ersten Weltmeisterschaften der Frauen im Eislaufen statt. 30 Jahre später wurden die ersten Skilifte eröffnet. Seit 1923 wird hier jährlich der Spengler-Cup, ein Eishockeyturnier für eingeladene Teams, ausgespielt. An bekannten Events gelten auch das Weltwirtschaftsforum, die Oldtimerrallye Davos Classics und natürlich der Swissalpine.

Thomas Mann, der deutsche Schriftsteller, schrieb 1924 den Roman „Der Zauberberg“, der  verfilmt wurde. Die im Buch beschriebene Heilanstalt war das Waldsanatorium, welches später als Waldhotel Davos eröffnet wurde.

Die Talstraße ist breit genug, das fast 2000 Sportler umfassende Laufvolk aufzunehmen. Peter Ickert, dem klopfe ich auf die Schulter, hat es intelligenter gemacht mit seiner Startaufstellung, denn nach fünf Minuten kann ich auf ihn aufschließen.

Am Arabella Hotel biegen wir in die Promenade ein. Viele Zuschauer stehen mit Fahnen am Rand und geizen nicht mit Applaus. Es ist toll, wie sich die Schweizer und die Gäste da ins Zeug legen. Gerade vor den Hotels haben sich zu früher Stunde viele Schaulustige eingefunden. Ich sehe auch Köche und Krawattenträger am Rand stehen. Am Ortsausgang können wir uns zum ersten Mal bei Färbi mit Aqua laben. Ein paar Schluck und dann geht die Reise weiter.

 

Erste Kilometer durch die Bündner Landschaft

 

36 Kilometer, das lese ich auf der Ortstafel, ist Tiefenkastel entfernt. Und da wir nicht auf direktem Weg auf der Straße laufen werden, ist unser Ziel noch zwei, drei Einheiten weiter weg. Die nächsten Kilometer verlaufen auf der für den Verkehr gesperrten Hauptstraße. Früher ist man auf einem asphaltiertem Rad- und Feldweg gelaufen, wo es mitunter Drängelei gab. Doch jetzt ist Platz genug und die Konzentration werden wir später noch genügend brauchen. So gefällt mir das Einrollen.

 
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Frauenkirch, der erste kleine Ort, gehört zu Davos. Nur wenige Höhenmeter hat uns der Streckenverlauf geschenkt. Dominiert wird der Weiler durch das oberhalb stehende Kirchlein „Zur lieben Frau“. 1350 wurde das Gotteshaus erbaut. 1602 hat zwar eine Lawine große Schäden verursacht, doch dann hat die Kirche allen Lawinenabgängen stand gehalten.

Nur ein kleines Stückchen weiter verlassen wir die Hauptstraße nach rechts. Ein paar Höhenmeter müssen wir erlaufen, bis wir in Lengmatte die zweite Tankstelle finden. Bananen und Iso stehen im Angebot. Später kommen noch Riegel, Alpinbrötli, Bouillon, Cola und Gel hinzu. Verhungern und verdursten muss da niemand. Doch eine regelmäßige Flüssigkeitsaufnahme ist angeraten, auch wenn es jetzt kühle und für das Laufen optimale Temperaturen hat.

Nach der Tankstelle sind zehn Kilometer schon gelaufen, ja es hat mir bisher viel Spaß gemacht. Wie den beiden Genussläufern Albrecht Schönbucher und Matthias Pflumm aus Freiburg. Mal bin ich vorne, dann die beiden Badener, als ich wiederholt stehen bleibe für meine Fotoarbeit. Bei der Mühle Glaris überqueren wir die Hauptstraße.

Es folgt ein längerer Anstieg hoch zum Weiler Spina. Die rund 100 Höhenmeter zwingen die Mehrzahl der Läufer zum Wandern. Ja, so ein Laufevent wird in der Bergen gern zum Hochgeschwindigkeitswandern. Auf der Steigung fällt mir ein breites Kreuz auf. Auf dem Shirt lese ich AST Süßen. Kenne ich den, vielleicht von Imst? Ja, es ist der Dieter Pflüger, der sich heute auf den K78 wagen will.

 

Spina - Monstein

 

„Spina grüßt Euch“, so werden wir in dem Weiler mit Fahnen, Wimpeln und Kuhglockengeläut willkommen geheißen. Abermals Verpflegung fassen ist die Devise, und schon haben wir den freundlichen Ort auf einem befestigten Weg verlassen.

 
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Tendenziell ansteigend, immer am Hang entlang, verläuft der Kurs durch den Rotschwald zum Rotschtobel (Kilometer 15) auf knapp 1700 Meter Seehöhe. Immer wieder zeigen sich großartige Ausblicke auf die gegenüber liegende Berge.

Wir verlassen später den Wald und dann lugt eines der Wahrzeichen um die Bergnase herum: Die Neue Kirche von Monstein, die hoch über dem Landwassertal thront. Nicht nur ich bleibe für einen Schnappschuss stehen. Die Neue Kirche ist immerhin auch schon über 100 Jahre alt. 1896 wurde sie im Jugendstil erbaut. In der Ortsmitte sehen wir die Alte Kirche, die heute gelegentlich für Gottesdienste und Dorfveranstaltungen genutzt wird. Interessanter ist für mich natürlich die hiesige Brauerei. Warum an der V-Stelle kein „Meschtäiner“ serviert und degustiert wird, ich werde es nicht mehr erfahren und schreibe es so als Aufgabe in das Handbuch für den nächstjährigen Lauf. Eine Bierprobe hat für einen Bayern auch einen kulturellen Aspekt.

Die folgenden Kilometer führen uns hinunter zur Landwasser. Zu Beginn kann man es auf der Asphaltstraße noch laufen lassen, doch dann nach der Linkskurve wird unsere Strecke etwas ländlicher, sprich rustikaler. Ich bin froh, als ich unten bei der Bahnstation Monstein aus dem Wald heil und ohne Blessuren herauskomme.

Rechter Hand fließt die Landwasser, ein rund 30 Kilometer langer Fluss, der in seinem Verlauf mehrmals für eine Stromgewinnung gefasst wird.

 

Durch die romantische Zügenschlucht

 

Seit Monstein haben wir auf kurzem Wegstück fast 300 Höhenmeter verloren. Ab Schmelzboden (Kilometer 20) beginnen idyllische und auch sehenswerte Kilometer durch die Zügenschlucht. Neben uns tost das Gewässer der Landwasser. Wie viel Kraft das Gewässer hat, hier kann man es sehen und hören, denn tief hat sie sich in das Gestein eingegraben. Die breite alte Schotterstraße führt mehrmals durch kleine, dunkle Tunnels. Ein eigenartiges Erlebnis.

 
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Ein Schild mahnt zum Weitergehen und verbietet das Rasten wegen Steinschlag. Einige Brücken überqueren hoch über uns das Tal. Reaktionsschnell kann ich sogar eine Zugfahrt auf den Chip bannen. Mittlerweile hat sich die Sonne ein wenig gegen die Bewölkung durchgesetzt.

Konzentration ist dann gefragt, als wir den schotterigen Untergrund auf einem schmäleren Pfad verlassen, denn es geht einige Stufen hinab. Bloß nicht auf das Holz treten, denn wenn das feucht und lehmig ist, kann es dir nach einem Abrutschen dreckig gehen. Kurz vor Wiesen brauche einen technischen Halt, denn der Akku ist saft- und kraftlos. Laufen und gleichzeitig technische Dinge machen, das geht und läuft nicht.

Gerade rechtzeitig erfolgt der Batteriewechsel, denn nach Kilometer 25 wieder ein Höhepunkt. Die Station Wiesen (1197 Meter) mit dem Viadukt. Verpflegung, Moderation und dann geht es nach einigen Metern auf das Wiesner Viadukt. Viele Zuschauer nutzen die Rhätische Bahn auf der Linie Davos – Filisur und können so das Rennen live,  in Farbe und in der ersten Reihe hautnah verfolgen.

Ich weiß nicht, ob beim Überlaufen einer mit Höhenangst stehen bleiben würde oder ob die Läuferschlange dann einen mitreißt, wenn man verweigert. Stehen bleiben auf dem schmalen Fußgängersteg geht überhaupt nicht. Man muss sich schon hinter einen der wenigen Vorbauten drücken, dann kann man Bilder schießen.

210 Meter lang ist das Bauwerk und nach unten geht es 88 Meter. 55 Meter Spannweite hat der Hauptbogen. Am Ende des Steges warten neben einigen Neugierigen auch Bedienstete der Rhätischen Bahn. Und die haben alles im Griff. Und wenn es der Fall wäre, dann müsste das Lauffeld kurz vorher an der Station auch ein wenig warten, wenn eine Bahn passieren muss.

Kurz nach dem Viadukt warten einige Höhenmeter (rund 50) zum Bezwingen. Das Feld bewegt sich im Gänsemarsch, weil der Pfad sehr schmal ist. Doch von kurzer Dauer ist die Engstelle, denn ab Kilometer 27 bei Schönboden (1220 Meter) weitet sich das Tal. Unser Blick in die Landschaft kann umher schweifen. Auf gutem Geläuf, zum Ende auch asphaltiert, geht es hinab nach Filisur. Ab Ortseingang nimmt das Zuschauerinteresse spürbar zu.

 

Filisur – Alvaneu - Surava

 

Im Ortskern der 450-Seelen-Gemeinde ist mächtig was los. Moderation, der Zieleinlauf des C30, abermalige Verpflegung und Zeitnahme. So wie immer ist auch meine Zeit, knapp drei Stunden sind seit meinem Start vergangen und ich fühle mich gut. So gut, dass ich fast auf den K78 Lust hätte. Doch mein Auftrag ist eindeutig.

 
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Filisur (1032 Meter) ist eine eigenständige Gemeinde mit knapp 500 Einwohnern. Erstmals wurde es als villa Fallisour im Jahr 1262 erwähnt. Wir durchlaufen den Ort mit seinen im Engadiner Baustil erbauten Häusern. Es hat zwei Minuten vor 10.00 Uhr. Gut und reichlich verpflegen und dann weiter, heißt es für mich.

Wer einen ehrgeizigen Muskelkater schon hat, der kann in einer Hofeinfahrt etwas dagegen unternehmen lassen. Die drei, vier Liegen sind belegt, das Personal hat gut zu tun. Habt Ihr gewusst, dass hier in unmittelbarer Nähe auf einer Alm die Heidifilme mit dem Alpöhi und dem Geissenpeter gedreht wurden?

Etwa einen Kilometer laufen wir noch in das Albulatal hinein, bis dann bei Frevgias (1019 Meter) die Streckentrennung kommt. Nach der überdachten Holzbrücke über die Albula heißt es links für den K78 und rechts für uns. Während linkerhand rund zehn Bergläufer zu sehen sind, gilt auf meinem Weiterweg das Gegenteil. Ich sehe gerade einen Läufer in rund 150 Meter Entfernung.

Wettermäßig ist hier ebenfalls eine deutliche Trennung festzustellen. Denn Richtung Albula ist es heller und vielleicht auch sonnig. Doch nach Westen, Richtung Tiefenkastel graut es mir. Der Himmel zeigt sich dunkelgrau. Gut, dass die Funktionsjacke bei mir an der Hüfte hängt. Wohl ein weiser Entschluss, das leichte Teil mitzunehmen.

Der Laufuntergrund ist so, wie ich ihn liebe. Befestigt, breit, richtig zum Dahinrennen, wenn noch massig Körner vorhanden sind. Die Kirche St. Martin grüßt zu uns herüber, denn sie liegt leicht oberhalb des Dorfkerns von Filisur.

Auf schnellem Weg erreiche ich Alvaneu Bad (940 Meter). Der Hauptort liegt auf einer Terrasse leicht oberhalb am Hang. Seit gut zehn Jahren kann man hier sich in einem Wellness-Tempel erholen, denn das Thermalbad mit dem 34 Grad warmen Schwefelwasser bietet neben Dampfbad und Sauna beste Voraussetzungen. Ach ja, dass ich seit geraumer Zeit auf dem Wasserweg unterwegs bin, möchte ich nicht verschweigen. Für ein Bad reicht meine Zeit nicht, aber für einen Zug aus der Colaflasche bei der Tankstelle. Immer wieder haben wir schöne Ausblicke auf Landwasser und Berge.

Bis zur letzten V-Stelle bei Surava (896 Meter) geht es für mich in einem Rutsch durch. Keiner ist von vorne zu sehen. Erst wieder bei der V-Stelle, wo uns der Helfer die restliche Entfernung einsagt. Nur noch 3,5 Kilometer. Die haben es aber in sich.

 

Endspurt

 

Zuerst ist unser Kurs noch gefällig, doch dann kommen noch die letzten 50, 60 Höhenmeter auf üblichem Laufterrain. Weg schmal, über Wurzeln, einige Drecklachen, bergauf und über Holzbrücken. An einer Stelle hängt der Farn weit in den Weg hinein. Wirklich toll, so ein Finale.

 
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Doch dann kommt noch etwas für den Schweinehund daher. Immer weiter bergauf geht es schließlich neben der Leitplanke der Julier-Pass-Straße auf abschüssigem Grasweg hin zu einer Brücke. Da warten 20, 30 Treppen für das Bezwingen der Brücke. Ein vorheriges Treppentraining ist dafür lohnenswert. Und dann auf der Brücke sehen wir den Zielbogen in 400 Meter Entfernung. Und da lasse ich es laufen. Gerade noch rechtzeitig, denn nur eine Minute zeigt die Uhr Puffer, dann sind vier Stunden voll.

Herzlich Willkommen in Tiefenkastel (890 Meter), so werden wir an der Schule begrüßt. Gerade rechtzeitig, denn nach wenigen Minuten fängt es zu Regnen an, auch einige Blitze sind zu sehen. Für eine Dorfbesichtigung fehlen mir Zeit und Lust, denn der Regen lässt auf dem Weg zum Bahnhof nicht nach. Das wird nachgeholt, versprochen.

Überzeugend wirken auf uns die Freundlichkeit der Helfer, die Unterstützung der Zuschauer und die Planung der Veranstaltung von A wie Anfang bis Z wie Ziel. Ein dickes Lob.

 
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Tipp für Euch: Wer in der Schweiz im Urlaub gelobt werden will, muss ein Shirt von Zürich, Biel oder Davos spazieren tragen. Dann wird du von den Einheimischen angesprochen, garantiert.

Fazit: Ich habe es in der Vergangenheit schon angesprochen, der Swissalpine hat für jedermann was zu bieten. Wer hinein schnuppern will, der kann den K10 oder K21 machen. Für die Ambitionierten wartet der K30 und C42. Und für den wahren Bergfreund der K42 und K78.

Nächstes Jahr nehme ich Deine Nummer, Klaus. Ohne Diskussion.

 

Ergebnisse

 

K 78 Männer

1 Buud, Jonas (SWE) 05:57:25
2 Tsyganov, Dimitri (RUS) 06:09:33
3 Schmid, Martin (SUI) 06:32:08

Frauen

1 Nunige, Jasmin (SUI) 06:31:43
2 Hawker, Elizabeth (GBR) 06:56:30
3 Zakrzewski, Joasia (GBR) 07:21:30

1060 Finisher

 

K 42 Männer

1 Bundi, Gion-Andrea (SUI) 03:11:00
2 Gehring, Lukas (SUI) 03:22:50
3 Bolt, Daniel (SUI) 03:25:58

 
Die Siegerinnen beim K 78
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Frauen

1 Huser, Andrea (SUI) 03:53:39
2 Matrasova, Katerina (CZE) 04:00:53
3 Kurtz, Olivia (SUI) 04:04:21

1115 Finisher

 

C 42 Männer

1 Mertens, Gert (BEL) 02:57:43
2 Schär, Sven (SUI) 03:01:00
3 Payne, Christopher (USA) 03:05:08

 
Die K 42-Sieger
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Frauen

1 Williams, Timmons (USA) 03:14:51
2 Kauri, Mari (FIN) 03:23:20
3 Stöppler, Simone (GER) 03:32:49

289 Finisher

 

 

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