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Madrisa Trail

Teilnehmerrekord und packende Duelle in Klosters

16.08.26
Quelle: Pressemitteilung

Der Madrisa Trail Klosters presented by LOWA hat mit mehr als 1’600 angemeldeten Teilnehmenden aus 50 Nationen einen erneuten Rekord verzeichnet. Aufgrund der Gewitterprognosen musste die Strecke des T54 sowie der Zeitplan angepasst werden. Die Siege auf den Hauptdistanzen gingen an Gian Marchet Schicktanz und Siona Dalcolmo (T54), Daniele Roccon und Erika Monsch (T33) sowie Daniel Peer und Lena Ritzel (T24). Bereits am Freitag hatten Seraina Boner und Hans-Peter Innerhofer den T11 gewonnen. 

So viele Läuferinnen und Läufer wie noch nie machten sich an diesem Wochenende auf die Trails rund um Klosters. Mit mehr als 1’600 angemeldeten Teilnehmenden und insgesamt 50 vertretenen Nationen bestätigte der Madrisa Trail Klosters seine Entwicklung. Gleichzeitig blieb jene Atmosphäre spürbar, die den Anlass seit seiner Premiere prägt: persönlich, familiär und getragen von einer begeisterten Trailrunning-Community. «Der Teilnehmerrekord freut uns natürlich enorm. Noch wichtiger ist für uns aber, dass wir die familiäre Atmosphäre beibehalten und uns qualitativ weiterentwickeln», sagt OK-Leiter Dominik Heeb.

 

 
 
© Klaus Fengler


 
Schicktanz und Dalcolmo gewinnen den T54


Auf der längsten Distanz über den T54 sicherte sich Gian Marchet Schicktanz (SUI) in 5:00 Stunden den Tagessieg. Dahinter folgte der Niederländer Thijs de Lange in 5:15 Stunden. De Lange erkannte beim Abstieg nach rund zwölf Kilometern, dass Rang zwei an diesem Tag wohl das Maximum sein würde. Den dritten Platz belegte Andreas Kälin (SUI) in 5:43 Stunden – einen Tag nach seinem Geburtstag durfte er sich damit selbst noch ein sportliches Geschenk machen.

Bei den Frauen sorgte Siona Dalcolmo (SUI) für einen Heimsieg. Die Klosterserin, die 2025 noch den T33 gewonnen hatte, absolvierte den nächsten Schritt auf die Langdistanz und setzte sich in 6:23 Stunden vor Caroline-Claudia Erhart (SUI) in 6:28 und Sarah Mexner (GER) in 7:14 durch. Trotz der langen Aufstiege habe sie das Rennen genossen: «Ein Podestplatz ist natürlich immer das Ziel, aber man weiss vorher nie, ob es wirklich aufgeht. Umso schöner ist es, hier zu Hause zu gewinnen.»

 

 
 
© Hitsch Rogantini


 
Italienischer Zweikampf und Heimsieg auf dem T33


Nur gut eine Minute trennte die beiden Schnellsten auf dem T33. Daniele Roccon (ITA) entschied das italienische Duell mit Lukas Mangger erst auf dem zehrenden Schlussteil ab Klosters Dorf für sich. Das Podest komplettierte Mario Koch (GER). Für grossen Jubel im Ziel sorgte Erika Monsch (SUI). Die Einheimische gewann den T33 der Frauen vor Lisa Madlener (GER) und Selina Bebi (SUI) vom Team LOWA. Monsch zeigte sich im Ziel begeistert von den abwechslungsreichen Trails vor ihrer Haustür.


 
Peer entscheidet T24-Duell für sich


Auch auf dem T24 blieb die Entscheidung bis in die Schlussphase offen. Daniel Peer (AUT) vom Team LOWA setzte sich nach einem intensiven Duell mit Rowan Axe (GBR) durch. Rang drei ging an Adrian Brennwald (SUI). Bei den Frauen feierte Lena Ritzel (GER) einen weiteren Sieg für das LOWA Team. Melinda Tresch (SUI) wurde Zweite, Veneta Miller (BUL) landete auf Rang drei. Die Spezialwertung des LOWA Sprint sicherten sich Hinkel Gerrit und Heidelberger Isabelle.

Bereits am Freitagabend waren auf dem T11 die ersten Siegerinnen und Sieger des Wochenendes gekürt worden. Hans-Peter Innerhofer (AUT), ebenfalls vom Team LOWA, gewann bei den Männern, während bei den Frauen die Klosterserin Seraina Boner (SUI) triumphierte.

 

 
 
© Klaus Fengler


Sicherheit geht vor: Strecken und Zeitplan angepasst


Die hochsommerlichen Temperaturen verlangten den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einiges ab. Gleichzeitig sorgten die Wetterprognosen mit angekündigten Gewittern am Samstagnachmittag für zusätzliche Herausforderungen für das Organisationsteam. Um sämtliche Läuferinnen und Läufer sowie die Helferinnen und Helfer rechtzeitig aus den exponierten Bergbereichen und damit aus möglichen Gefahrenzonen zu bringen, passte das OK sowohl die Strecke des T54 als auch einzelne Zeitvorgaben an.

Die T54-Strecke führte neu via Butzchammerä und Rätschenjoch und verzichtete auf die Passagen über das St. Antönierjoch, das Gafierjoch und das Rätschenhorn. Dadurch verkürzte sich die Distanz auf 49 Kilometer und 3’465 Höhenmeter. Zusätzlich wurden die Cut-off-Zeiten verschärft. Damit stellte das Organisationsteam sicher, dass auch die letzten Teilnehmenden die hochalpinen Streckenabschnitte rechtzeitig verlassen konnten. Auch beim T33 reagierten die Organisatoren auf die Wetterlage. Die Strecke selbst blieb unverändert, die Startzeit wurde jedoch auf 7.10 Uhr vorverlegt.

 

 
 
© Klaus Fengler

 

«Natürlich tut eine solche Entscheidung weh. Gerade das Rätschenhorn gehört zu den landschaftlichen Höhepunkten des Madrisa Trail», sagt OK-Leiter Dominik Heeb. «Aber für uns war klar: Die Sicherheit steht über allem. Gleichzeitig war uns wichtig, dass von der Spitze bis zum letzten Teilnehmer faire und möglichst gleiche Bedingungen herrschen.» Auch wenn sich die Wetterlage im Verlauf des Tages weniger kritisch entwickelte als prognostiziert, waren die vorsorglichen Massnahmen auf Basis der verfügbaren Prognosen aus Sicht der Organisatoren notwendig und richtig.


 
Mehr als 100 Kinder beim Kids Run


Viel Begeisterung gab es auch bei der Premiere des kostenlosen Kids Run. Insgesamt 121 Kinder gingen in den drei Kategorien an den Start. Dabei standen nicht Sekunden und Ranglisten, sondern die Freude an der Bewegung und das gemeinsame Erlebnis im Mittelpunkt. Im Ziel durfte sich deshalb jedes Kind als Gewinnerin oder Gewinner feiern lassen.

Zusammen mit der Expo, der Gastronomie und dem Zieleinlauf der verschiedenen Distanzen verwandelte sich der Bahnhofplatz in Klosters in ein lebendiges Eventzentrum. «Der Kids Run hat perfekt gezeigt, wofür dieser Anlass steht», sagt Heeb. «Die Kleinsten laufen wenige hundert Meter, kurz darauf kommen internationale Spitzenläufer ins Ziel – und am Ende feiern alle gemeinsam. Diese Mischung macht den Madrisa Trail aus.»
 


Der Blick richtet sich bereits auf 2027


Nach dem Madrisa Trail ist vor dem nächsten internationalen Höhepunkt in Klosters. Vom 10. bis 12. Juni 2027 finden hier die World Masters Mountain Running Championships statt. Das gleiche Organisationsteam wird dann Bergläuferinnen und Bergläufer aus aller Welt zu den Titelkämpfen in den Disziplinen Uphill, Long Distance und Up-Downhill begrüssen.

Auch der Madrisa Trail Klosters wird 2027 wieder stattfinden. Am 13. und 14. August 2027 misst sich die Trailrunning-Community erneut auf den Trails rund um Klosters. Für zusätzliche Kontinuität sorgt die verlängerte Partnerschaft mit LOWA: Der Sportschuh-Spezialist bleibt dem Madrisa Trail für zwei weitere Jahre als Presenting Partner erhalten. «Dieses Wochenende hat uns einmal mehr gezeigt, wie viel Begeisterung für Trailrunning und Berglauf in Klosters vorhanden ist», sagt Dominik Heeb. «Das gibt uns viel Energie für 2027.» 
 

 

 

Informationen: Madrisa Trail
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