Die 38. Edition des Swissalpine war zugleich die zweite Austragung am neuen Veranstaltungsort Flims Laax Falera und brachte den Erfolg des Vorjahres in eine neue Dimension. Auf den leicht angepassten Strecken hatten sich diesmal fast 37 Prozent mehr Teilnehmer angemeldet – eine Bestätigung, dass der neue Veranstaltungsort von den Trailläufer:innen angenommen wurde und das Konzept von Tuffli Events aufgeht.
In der Nacht vor dem Wettbewerb hatte sich ein Gewitter über Flims entladen, so dass Hoffnung für einen regenfreien Lauftag bestand. Und tatsächlich: nach einem kurzen Schauer vor 9.30 Uhr konnten die Starter des K42 auf eine zusehends sonnige Strecke starten. Die bereits um 5.00 Uhr gestarteten Aktiven des K78 hatten dagegen unterwegs die eine oder andere „Abkühlung“. Alle Laufdistanzen präsentierten die spektakuläre Landschaft in und um Flims Laax Falera mit Bergen bis auf über 3000 Meter Höhe.
Auf dem Veranstaltungsgelände Prau La Selva fanden auch die vielen Begleiter der Aktiven ausreichend Platz und Unterhaltung für die Zeit der Laufwettbewerbe. Bereits am Freitag sorgten Kinderläufe mit Siegerehrungen für Spaß, und am späten Nachmittag gab es einen Talk des digitalen Laufmagazins RUNTiMES über das Thema Mentaltraining, das besonders bei Teilnehmern der längeren Strecken Interesse fand.
Insgesamt wurden in diesem Jahr vier Laufstrecken mit Distanzen von 12 bis 78 Kilometern angeboten. Dazu konnten für 12 und 23 Kilometer die Hiking-Schuhe geschnürt werden.
Auf dem anspruchsvollsten Lauf, dem K78, waren 4624 Höhenmeter in alpinem Gebiet zu bewältigen. Gerade hier waren mentale Stärke, gute Ausrüstung und technisch gutes Laufen besonders gefragt. Dass das geht, bewiesen einige Aktive, die im Ziel noch Kraft für einen Freundensprung hatten oder das Zieltor mit ihren Kindern auf dem Arm durchliefen.
• Bei den K78-Frauen holte sich Rebecca Eder aus München 11:14:50,7 Stunden Platz Eins.
• Bei den Männern siegte Ruedi Becker aus Bern in 8:57:39,7 Stunden über diese Distanz.
Zeitvergleiche mit dem Vorjahr bieten sich aufgrund der leicht veränderten Streckenlängen nicht an. Auch die kürzeren Distanzen K43, K23 und K12 waren stärker als im Vorjahr besetzt und boten ein abwechslungsreiches Laufgeschehen.
Das Event-Village im Sportzentrum Prau la Selva in Flims unterhielt Athlet:innen, Familien und Zuschauer:innen mit Musik und unterhaltsamer Moderation von Annina und Men. Stets war man über den aktuellen Rennverlauf informiert, so gut wie jeder Finisher wurde persönlich begüßt, nachdem vor dem Zieltor eine Schlange von Kindern per Abklatschen zu passieren war. Gastronomie und Aussteller ergänzten das Geschehen perfekt.
Die Zahl von 863 gestarteten Teilnehmenden spricht im Vergleich zum Vorjahr für sich. Das Plus ist eine gute Bestätigung, dass der Swissalpine in Flims Laax Falera auf hohem Niveau weiterlebt.
