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22.07.23 - Schlegeis 3000 Skyrace

Auf die harte Tour

Schlegeis? Hmm … wo soll das sein? Googelt man nur ein wenig, wird aus dem „Hmm“ aber schnell ein „Ooh“ und „Aah“. Dann weiß man: Ein Stausee ist das, ganz schön ab- und ganz schön hoch gelegen, im allerhintersten Winkel des berühmten Zillertals. Sozusagen ein Katzensprung von Südtirol entfernt, wären da nicht ein paar Dreitausender dazwischen. Vor allem aber sind es die Bilder: Dieses leuchtende Smaragdgrün zwischen weltentrückten Hochgebirgshängen, ein fast schon aberwitzig über den Steilhang kragendes Berghaus. Und dann diese schier im Himmel schwebende Hängebrücke hoch über dem See.

Das macht Laune. Und lässt auch des Berg- und Trailläufers Herz höherschlagen, umso mehr, als eine Veranstaltung der Skyrace-Serie eben dieses Terrain erschließt: Der Schlegeis 3000. Drei Distanzen umfasst das Angebot: Das „Skyrace“ als 33 km-Runde mit +/- 2.400 Höhenmetern inklusive seilversicherten Klettereinlagen bis knapp unter die 3.000er-Grenze. Daneben den gemütlicheren, aber gleichermaßen aussichtsreichen „Trailrun“ mit 17 km und +/-1.200 Höhenmetern. Und schließlich als spezielle Option für Uphill-Junkies das „Vertical Race“ über 4,9 km mit +1.100 Höhenmetern.

 

 
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Ich bleibe bescheiden, man könnte auch sagen: bequem, und entscheide mich für den Trailrun, nicht ahnend, dass das Attribut „gemütlich“ nur relativ zum Skyrace zu sehen ist. Auch der Trailrun ist über weite Strecken ausgesetzt und verblockt – aber dazu später. Auf alle Fälle gemütlich ist erst einmal das Vorprogramm, und das führt mich zur Erlebnissennerei Zillertal am Ortsrand von Mayrhofen, sozusagen der Kapitale des Tals. Dort, wo man sonst beispielsweise die Herstellung von Milchprodukten live erleben kann, erwartet mich am Freitagnachmittag im Eventareal die Startnummernausgabe. Freuen darf ich mich auch über ein nettes Teilnehmershirt und ein mit allerlei Praktischem gefülltes Goody Bag.

Eine Bühne und reichlich Tische und Stühle zeigen, dass das Evenareal vor allem einem Zweck dient: Dem Feiern – vor wie nach dem Lauf. Vor dem Lauf werden wir zu feiner Pasta und Freigetränk beim obligatorischen Race-Briefing mental auf die morgige Herausforderung vorbereitet. Auch werden die Top-Platzierten des bereits heute ausgetragenen Vertical Race geehrt und die Topstarter des Skyrace vorgestellt. Auffällig international ist das Teilnehmerfeld. Und auffällig jung. Oder besser gesagt: Als 60er auffällig alt bin ich.  

Kurzfristig mitgeteilt wird uns, dass der morgige Start um eine Stunde vorgezogen wird. Eine Schlechtwetterfront bis gegen Mittag hat der Wetterfrosch angekündigt. Als Vorgeschmack lassen Sturm und Regen als „Partybreaker“ am Ende der Veranstaltung schon einmal erahnen, was uns da blühen könnte.

 

Schlegeis Stausee

 

Der Schlegeis Stausee markiert Start und Ziel des Laufevents. Schon die Fahrt zum See ist ein Erlebnis für sich. Den Läufern steht ein Shuttle, um 4 Uhr in Mayrhofen startend, zur Verfügung. Das ist mir dann doch zu früh und ich ziehe vor, individuell und ein wenig später anzureisen. Bis zum Bergdort Ginzling folge ich der schmalen Hauptstraße durch das enge, frühmorgendlich düstere Zemmtal. Hier beginnt die 13,3 km lange Schlegeis-Alpenstraße. Normalerweise 15,50 € Maut muss man berappen, mit der Startnummer ist die Anfahrt aber im Startgeld inkludiert. Die Straße ist teilweise so schmal, dass sie ampelgeregelt jeweils immer nur in einer Richtung befahrbar ist. Durch eine einsame Berglandschaft windet sich die Straße, immer wieder Natursteintunnel passierend, höher und höher hinauf.

 

 
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Plötzlich wird am Horizont im Talausgang eine riesige Wand sichtbar. Schnell rückt sie näher, die Staumauer des Schlegeis Stausees. Überaus beeindruckend ist der Anblick der gewaltigen Betonwand, wenn man sich ihr von unten annähert, stolze 131 Meter in der Höhe und 725 Meter in der Breite entlang der Krone messend. Die Straße windet sich zur Rechten der Mauer noch ein paar Serpentinen durch dschungeliges Grün, ehe ich am Ende des letzten Tunnels unvermittelt auf Höhe der Staumauerkrone den See erreicht. Der Schlegeis ist zwar nur einer von fünf Stauseen des Zillertals, aber zugleich einer der größten Tirols und Österreichs. Und vor allem der vielleicht optisch eindrucksvollste. Auf 1.785 m Seehöhe zwängen sich hinter der Mauer die eiskalten gletschergespeisten Fluten zwischen den steilen, über 3.000 Meter aufragenden Gebirgsflanken der Zillertaler Alpen, wenngleich die europaweite Trockenheit auch hier am niedrigen Wasserspiegel auszumachen ist. Richtig spektakulär ist der Anblick vor allem aus der Höhe. Und genau deswegen bin ich auch hier.

 

Start auf der Dammkrone

 

Gleich hinter dem Tunnelende auf der Dammkrone ist das Start-Ziel-Gelände platziert. Zwischen Pavillons und Startbogen herrscht bereits emsiges Gewusel. Kein Wunder: Für die „Skyrunner“ geht es in Kürze los. So wundert mich auch nicht, dass der Parkplatz beim Startgelände bereits überfüllt ist. Ich muss auf den einen halben Kilometer entfernten nächsten Parkplatz ausweichen. Zumindest habe ich dadurch Gelegenheit, einen aussichtsreichen Spaziergang entlang des Seeufers zu machen, um dem Start des „Skyrace“ beizuwohnen. Bei kühlen 9 Grad Celsius lege ich dabei gerne einen schnelleren Schritt ein und schaffe es gerade so bis sechs Uhr bis ans Ziel. Mit viel Emotion läuft der Countdown ab und es ist ein ganz besonderer Anblick, den Tross der etwa 150 Starter über die Dammkrone laufend und dem Seeufer folgend entschwinden zu sehen. Ganz plötzlich kehrt Ruhe ein. Bei einem Bummel lasse ich die  Morgenstimmung auf mich wirken, genieße den Moment und das Panorama beidseits des Damms.

 

 
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Viel Zeit habe ich nicht, denn ich muss noch meine Laufausrüstung holen. Vorfreude auf meinen eigenen Start stellt sich ein. Doch kaum bin ich auf dem Rückweg zum Auto, bemerke ich, wie die über den Damm wabernden Wolken in Windeseile das Tal über dem See füllen. Es ist wie im Theater: Vorhang zu, Vorstellung vorbei. Zugabe: nicht in Sicht. Zurück am Auto starre ich nurmehr in eine Wolkenwand. Daran ändert sich auch nichts, als ich nun schon zum dritten Mal den halben Kilometer zwischen Auto und Damm zurücklege, mein Pflichtgepäck kontrollieren lasse und mich hinter dem Startbogen auf dem Damm in den Pulk der Wartenden einreihe. Ein kalter Wind bläst über den Damm und der Startmoderator gibt sich redlich Mühe, uns zumindest verbal und musikalisch aufzuwärmen.

In drei Blöcken soll es für uns zeitversetzt ab 7 Uhr losgehen. So ganz klappt das aber nicht: Denn vielleicht auch witterungsgeschuldet nimmt der größere Teil der Wartenden die Gelegenheit wahr, gleich mit dem „schnellen“ Block 1 zu starten. Kurzentschlossen werden die drei Blöcke auf zwei reduziert und wenige Minuten später presche auch ich über die fiepende Startmatte.   

Entlang der Uferstraße geht es zunächst ganz flach und dementsprechend flott über den Asphalt dahin. Die Wolken haben weiterhin die totale Lufthoheit und so lenkt mich leider nichts vom heftigen Schnaufen ab. Das schnelle Intro endet abrupt am dritten Parkplatz am Zamsereck.

Hier zweigen wir nach rechts ab und nun geht es entlang der Wanderroute „Neumarkter Runde“ ins Gelände. Der zunächst gleichförmige Naturweg mutiert schnell zu einem steilen, steinigen, häufig gestuft empor führenden Pfad, über den wir uns keuchend einer nach dem anderen empor mühen. Optische Ablenkung gibt es im Wolkengebälk keine und leider auch keine Anzeichen, dass sich dies mit zunehmender Höhe ändert. Es fällt im nassen Nebel nur auf, dass die Vegetation zusehends karger wird.

Zumindest gewinnen wir auf diese Weise schnell an Höhe und die ersten fünfhundert Höhenmeter sind bewältigt, als ich nach vier Kilometern ins Hochtal unterhalb des Unterschrammachkars einlaufe. Durch felsdurchsetzte, triefendnasse Wiesen, begleitet vom Rauschen des Unterschrammbachs führt der Pfad nun etwas flacher dahin. Als im Wolkennebel unversehens ein paar Flatterbänder und einsam wartende Gestalten auftauchen, weiß ich: Der erste von drei Checkpoints nach 4,4 km ist erreicht.  

 

Durch die Wolken zur Olpererhütte

 

Weiter und auch wieder steiler geht es auf einem mit Steinplatten präparierten Höhenweg hinauf. Er führt zunehmend durch weite Geröllfelder. Langsam hellt es etwas auf, erscheint das Weiß der Wolken etwas lichter. Bilde ich mir das nur ein?

Nein. Hinter einer Biegung reißen die Wolken in der Höhe erstmals auf, tauchen Sonnenstrahlen die kargen, graugrünen Hänge vor und über mir in Farbe, erblicke ich Schneefelder in der Gipfelregion, spüre ich erstmals die wärmenden Strahlen auf meiner Haut. Schnell ziehen die Wolken dahin, ständig ändert sich die Szenerie und der sichtbare Landschaftsausschnitt.

 

 
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Dann geben die Wolken erstmals den Blick auf ein fernes einsames Berghaus frei. Erfreut stelle ich fest, dass es nicht sehr viel höher liegt. Quer über die Hänge führt der Pfad direkt zur exponiert auf 2.388 m üNN am Tuxer Hauptkamm gelegenen Olpererhütte. Bereits 1881 wurde sie gebaut und verschiedene Male umgebaut. Der heutige schlicht-moderne Neubau der geräumigen Schutzhütte mit 60 Schlafplätzen datiert von 2008. Ein besonderer Gag: Die Südseite schwebt etwa zwei Meter weit über dem Abhang. Grandios ist die Lage sechshundert Meter über dem Stausee, und grandios wäre der Panoramablick auf und über den See, wenn … ja wenn dieser Blick nicht durch eine undurchdringliche Wolkenbarriere verwehrt wäre. Ein wenig enttäuscht bin ich schon. Direkt vor der Hütte ist die erste Verpflegungsstelle positioniert. Süße, kalte Wassermelone gibt es dort; das tut gut.

Weiter geht es nun über den Berliner Höhenweg, einen bekannten Fernwanderweg der Region. Nur ein kleines Stück von der Olpererhütte entfernt erreichen wir ein spezielles Highlight: Eine kleine Hängebrücke, offiziell „Kebema Panoramabrücke“ benannt. Die Brücke selbst ist eigentlich nichts Besonderes, weder besonders lang, schon gar nicht besonders hoch, sie überspannt lediglich einen mäßig breiten Gebirgsbach. Aber: Einzigartig ist die Lage hoch über dem Schlegeisspeicher mit den vergletscherten Zillertaler Dreitausendern im Hintergrund. Mit dem richtigen Bildausschnitt lassen sich ungemein beeindruckende Fotos generieren, auf denen die Hängebrücke mit dem jeweils Abgelichteten hoch im Himmel über besagter Traumkulisse zu schweben scheint. Und wenn man sich diesen Spot nicht mühsam per pedes erarbeiten müsste, würde ich darauf wetten, dass sich die Instagram-verliebte Community hier nur so drängen würde.

Heute definitiv nicht. Mit dem grauweißen Wolkenhintergrund macht die Brücke nicht viel her. Unser Kurs führt ohnedies nicht über sie: Wir queren den Bach über ein paar schlichte Holzbalken etwas weiter oben.  

 

Auf Hochgebirgspfaden zum Friesenberghaus

 

Ein Laune machender Trail liegt auf dem Weg zum Friesenberghaus vor uns. Diese Passage ist auch Teil des Rundkurses der Skyrunner, deren schnellen Läufer hier ab und an mit Tempo an mir vorbei galoppieren. Nicht allzu steil aufwärts und auch immer mal wieder leicht abwärts oder gar eben führt der Pfad in etwa 2.500 m Höhe durch die Felsennatur der Bergflanke. Der ausgesetzte Untergrund verlangt dem Lauf allerdings Konzentration ab. Besondere Achtsamkeit ist vor allem in verblockten Geröllfeldern angesagt, die wir immer wieder queren. Aber es macht Spaß, wie eine Gämse von Stein zu Stein hüpfend in Sekundenbruchteilen den richtigen Tritt zu suchen.

 

 
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Weiterhin schafft es die Sonne nur ab und an, eine Lücke im Wolkendickicht zu finden. Aber wenn sie es schafft, und das im weiteren Verlauf des Weges vermehrt, eröffnen sich nah wie fern beeindruckende Wolken-Berg-Szenerien.

10,8 km liegen hinter mir, als mit 2.598 m üNN der höchste Streckenpunkt erreicht ist. Eine einsame Weiche kurz darauf signalisiert, dass sich die Wege von Trail- und Skyrunnern wieder trennen. Während der Kurs für die Skyrunner nochmals deutlich an Höhe gewinnend in einer Schleife hinauf zur Friesenbergscharte führt, geht es für die Trailrunner hinab, direkt dem etwa hundert Meter tiefer gelegenen und in der Ferne schon erspähbaren Friesenberghaus entgegen.

 

 
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So ganz direkt allerdings auch nicht. Der steil in engen Kurven hinab führende Weg ist bisweilen kniffelig und hält auch kleinere Klettereinlagen parat. Grandios ist allerdings die Szenerie, umso mehr, als die Sonne zwischenzeitlich zumindest lokal die Oberhand gewonnen hat und die Berglandschaft effektvoll ausleuchtet. Das gilt vor allem für den kleinen Friesenbergsee. Türkisblau leuchtet dessen stilles Wasser wie ein Farbklecks aus der Senke, in die ich mich vorsichtig hinab taste, einen Fotostop nach dem anderen einlegend. Im Senkengrund erwartet mich das nächste Geröllfeld, ehe der Pfad final ein Stück hinauf zum Friesenberghaus auf 2.489 m üNN führt. Vor dem wuchtig-trutzigem Bau der DAV-Schutzhütte ist nach 11,6 km der zweite Verpflegungsposten mit gutgelaunter Mannschaft postiert. Mit einer Tröte heißt einer der Männer die Ankömmlinge willkommen. Die Tirol Cola im Getränkeangebot kommt für mich gerade recht.   

 

Downhill zurück zum Stausee

 

Nur noch bergab geht es ab hier. Was das Laufen angesichts der Wegverhältnisse aber nicht notwendigerweise einfacher oder schneller macht. Auf steinigen Pfaden durch zunehmend niedriges Buschwerk schlängelt sich der Pfad über Kilometer immer weiter gen Tal. Die zunehmende Feuchtigkeit im Untergrund macht den Weg zudem matschiger und rutschiger. Während ich mich eher vorsichtig nach unten taste und trotzdem auch mal fehltrete, ficht das die an der Spitze laufenden Skyrunner, die sich hier wieder dazu gesellen, nicht an. Im Affenzahn jagen sie allen Widrigkeiten zum Trotz den Abhang hinab.

 

 
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Aus der Tiefe quellende Wolken hüllen mich ein ums andere Mal ein. Aber immer nur zeitweise – ansonsten darf ich mich beeindruckender Fernblicke in die umliegende Berglandschaft erfreuen. Das gipfelt darin, dass ich etwa zwei Kilometer vor dem Ziel auf einmal den Schlegeis Stausee unter mir am Horizont erblicke. Wolkenfetzen werfen Schatten auf dem lichten Grünblau der Seeoberfläche und wabern entlang der Abhänge der umliegenden Berge, während die durchbrechende Sonne mit ihrem Licht die Landschaft flutet. Was für eine großartige Szenerie!  Noch beeindruckender wird sie, als zusehends die mächtige Staumauer im Vordergrund ins Blickfeld rückt. Das lässt mich fast schon das Panorama-Debakel an der Olpererhütte vergessen.

 

 
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Immer dichter werden Buschwerk und Wald, je tiefer ich absteige. Nur noch ab und an kann ich zwischen dem Gesträuch Blickkontakt zum Stausee aufnehmen und feststellen, wie ich ihm zusehends näher rücke. Über schmale Steige sind immer wieder wild rauschende Bäche zu queren und auch die Wege sind teilweise so morastig, dass sie mit Brettern überbrückt werden.

 

Dem Regen (fast) entwischt

 

Schließlich geht alles ganz schnell. Unterhalb der Dominikushütte werde ich direkt auf die Uferstraße gelotst. Eine letzte Biegung und über den langen roten Teppich geht es im Zielkanal dem Zielbogen auf der Staudammkrone entgegen. Wunderbar kontrastiert der farbenfrohe Zieleinlauf mit der düsteren Bergkulisse im Hintergrund. Namentlich wird jeder Ankömmling begrüßt und mit Medaille behängt. Bei den Trailrunnern bilde ich schon die Nachhut, während bei den Skyrunnern das Gros der Einläufer noch aussteht. Kein Wunder: Sie müssen neben der fast doppelten Kilometerzahl zwei Mal bis fast an die 3.000-Meter-Grenze hinauf.

Freude, aber auch Erschöpfung steht gerade den Skyrunnern ins Gesicht geschrieben. Am Humpeln und anderen sichtbaren Blessuren Einzelner ablesbar ist, dass der Parcours eine gewisse Opferbereitschaft einfordert. Und es gibt auch heute einige, die es nicht bis ins Ziel schaffen, vor allem, weil sie die Cut-Off-Zeit unterwegs oder im Ziel reißen.

 

 
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Im Massagezelt und an der Zielverpflegung sowie im Außenbereich des kleinen Gasthauses s’Raschtl am Zugang zum Damm herrschen Hochbetrieb. Mit einer großen Tasse Cappuccino lasse auch ich mich in einem der bereitstehenden Liegestühle nieder und beobachte von hier das weitere Zieleinlaufspektakel, ebenso, wie sich dunkle Wolken vom Süden kommend hinter dem Zielbogen und über dem See immer mehr zusammenbrauen und schließlich ihre Regenlast abwerfen. Glück gehabt. Auch wenn ich auf dem Weg zum Auto pitschnass werde.

Ohne Zweifel ist der Schlegeis 3000 eine Veranstaltung, die mehr abverlangt und auch bietet als andere Bergläufe. Aber wer hier antritt, der will kein kommodes Traben auf bequemen Wanderpfaden, sondern „Berglauf auf die harte Tour“, mit reichlich Fels in schwierigem Gelände.  Beim Skyrace wird das besonders deutlich, aber auch der Trailrun ist nicht ohne. Belohnt wird man dafür mit einem extraordinären Lauferlebnis in grandioser Hochgebirgskulisse, selbst wenn sich das Wetter, wie heute, mal wieder von der launischen Seite zeigte.  

 

Informationen: Schlegeis 3000 Skyrace
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