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08.08.09 - Glacier 3000 Run

Muss es immer ein Marathon sein?

Autor: Klaus Duwe

Fünf Grad, mehr sollen es oben auf dem Gletscher heute nicht werden. Trotzdem gehen auch von den Hobbyläufern manche mit dem gleichen Laufdress an den Start, den sie zu ihren Sommer-Trainingsrunden im heimischen Stadion tragen.  Auch der hitzige Anton muss sich sagen lassen: „So kannst du aber nicht auf den Berg.“ Was die besorgte Läuferin nicht weiß, er hat seine Wind- und Regenjacke in der Gürteltasche verstaut.

Um 10.00 Uhr geht es los, knapp 500 Läuferinnen und Läufer starten auf der Promenade.

Start

 
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Das Rennen ist schnell auf den ersten Kilometern, die Temperaturen angenehm und auch der zeitweilige leichte Regen eher gut für das Tempo. Oder auch nicht, je nach dem. Km 6,5 - Martin Cox liegt dicht hinter Lionel Mathieu an zweiter Stelle, Michael Barz hat mehr als zwei Minuten Rückstand und sechs Läufer vor sich. Aber das hat er eingerechnet. Seine Stärke ist der Berglauf, nicht die flachen Stücke. Es geht nur darum, nicht den Anschluss zu verlieren.

Grundbrücke, km 6,5

 
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Auch um Claudia Landolt muss man sich nicht sorgen. Sie liegt an zweiter Stelle hinter Corinne Zeller, sieht aber gut aus. In Gsteig bei km 12 liegt sie bereits vorne. Michael Barz hat zwei Plätze gutgemacht, aber eine weitere Minute auf Cox verloren. Er will sich unbedingt gegenüber dem Vorjahr verbessern. und auf’s Podest laufen.

Gsteig, km 12

 
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Auf den nächsten 4 Kilometern bis Reusch steigt die Strecke etwas an, dann wird es vollends ungemütlich. Auf den 4,5 km hinauf nach Oldenegg (km 20,5 – 1920 m) fallen die Vorentscheidungen. Cox ist an diesem Tag wohl kaum zu schlagen, er liegt deutlich in Führung, Urs Jenzer ist jetzt Zweiter, Barz liegt an fünfter Stelle und greift an.

Oldenegg

 
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Gerne würde ich euch Bilder von der eindrucksvollen Bergwelt zeigen. Aber die tief hängenden Wolken versperren sowohl den Blick ins Tal als auch auf die Berggipfel. Schade.

Also setze ich mich in die Luftseilbahn und fahre eine Station weiter zur Cabane (2525 m). Für die Läufer sind das zweieinhalb schwere Kilometer durch alpines Gelände, für mich eine nasskalte Fahrt in luftiger Höhe. Von der Bergstation muss ich ein gutes Stück zur Hütte absteigen. So bekomme ich (vor allem auf dem Rückweg) wenigstens einen kleinen Eindruck von dem, was die Aktiven heute zu leisten haben.

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Informationen: Glacier 3000 Run
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