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GutsMuths-Rennsteiglauf

Dem Rennsteig die Treue: 18.489 Anmeldungen

30.04.26
Quelle: Pressemitteilung

Bis Schließung der Online-Meldung am Mittwochabend haben sich insgesamt 18.489   Läufer und Wanderer auf den verschiedenen Strecken für die 53. Auflage des GutsMuths-Rennsteiglaufes am 9. Mai 2026 angemeldet – „ein Zuwachs von 592   Teilnehmern im Vergleich zum vergangenen Jahr“, freut sich Präsident Uwe Albus.

Rund 2/3 davon gehen in Oberhof beim Halbmarathon (7.396) sowie beim Nordic Walking-Wettbewerb (1443) in der LOTTO Thüringen Skiarena an den Start, die 2893 Wanderer werden wie bisher in der Ortsmitte auf die Strecke geschickt. 755 Wanderer starten in Neuhaus zur Marathon-Wanderung. 2.853 Läuferinnen und Läufer werden zum INTERSPORT-Marathon an der Startlinie erwartet. „Vielleicht schaffen wir da noch die 3000-er-Marke“, zeigt sich Präsident Albus optimistisch. Beim LOTTO Thüringen Supermarathon – die mit 73,9 Kilometern längsten Strecke von Eisenach nach Schmiedefeld – ist die magische 2.000-Marke mit 2164 Meldungen bereits übertroffen. Für den Bauerfeind Sports Juniorcross in Schmiedefeld liegen 985 Anmeldungen vor.

Nachmeldungen sind noch am Tag zuvor und sogar bis kurz vor dem Start in den Startorten möglich. Lediglich für die Köstritzer Wanderung, das Thüringer Wald Nordic Walking sowie den Bauerfeind Juniorcross in Schmiedefeld ist die Anmeldung geschlossen.

 

Neue Siegerin beim Supermarathon erwartet

 

Die Thüringerin Daniela Oemus, in 5:43:23 Stunden souveräne Gewinnerin im vergangenen Jahr, verzichtet in diesem Jahr auf den Rennsteiglauf, weil sie bei einem Ultralauf auf den Kanaren startet. Auch die Vorjahreszweite und dreimalige Supermarathonsiegerin Kristin Hempel vom USV Erfurt steht nicht an der Startlinie. Eine Verletzung zwang sie in den letzten Wochen zum Pausieren. Der Halbmarathon wäre für die 43-jährige Ultraspezialistin „keine wirkliche Alternative“, sagt sie wehmütig. Somit ist der Weg nach ganz oben für eine neue Siegerin frei – etwa für die Vorjahresvierte Almut Dreßler-Ahlburg von der LG Nord Berlin oder die Vierte von 2024, Antonia Müller von der LG eXa Leipzig, die am 19. April den Leipzig Marathon in starken 2:43:07 Stunden gewonnen hat.

 

 
 
Vorjahressieger Frank Meerbach (links) und der Vorjahreszweite Marcel Bräutigam
© Jens Panse

 

Bei den Männern ist Vorjahressieger Frank Meerbach (LG Nord Berlin) wieder gemeldet. Das aus Friedrichroda stammende erfahrene Supermarathonläufer ist immer mindestens für einen Podiumsplatz gut. Der Vorjahreszweite Marcel Bräutigam kämpft am kommenden Sonntag in Prag bei den Europäischen Polizeimeisterschaften um den Titel im Marathon. Beim Rennsteiglauf wird er diesmal deshalb in neuer Rolle dabei sein. „Ich unterstütze meinen Sohn beim Juniorcross und kümmere mich dann um die Siegerehrung. So kann ich einen Beitrag zum Gelingen des Rennsteiglauf leisten“, so der 38-jährige Erfurter. Eric Breitbarth, Vorjahresvierter im Marathon, startet erstmals auf der Supermarathonstrecke. Aussichtsreichster Thüringer Starter dürfte der 7. des Vorjahres und zweimalige Thüringen ULTRA-Sieger Adrian Panse vom USV Erfurt sein. Der 35-Jährige gewann Ende März in Apolda die Landesmeisterschaft im Halbmarathon.

 

Vorjahressieger beim Marathon
sollte dieses Jahr von vorn starten

 

Im vergangenen Jahr sorgte Samsom Tesfazghi Hayalu bei seinem Marathonsieg für ein Kuriosum. Der 32-jährige Mann vom SV Sömmerda musste das Feld von hinten aufrollen, weil er nicht rechtzeitig in seinen Startblock gelangen konnte. Das sollte in diesem Jahr noch schwerer werden, weil ab Neuhaus auf dem Rennsteig und nicht mehr wie bislang auf der Straße gelaufen wird. Also sollte er rechtzeitig an der Startlinie stehen. Seine Form ist aktuell schwer abschätzbar. Zur Halbmarathon-Landesmeisterschaft fehlte er krankheitsbedingt, bei den Deutschen Berglaufmeisterschaften in Breitungen kam er nur als 35. ins Ziel. „Doch das sagt noch nicht viel aus, war wohl nicht sein Wetter“, meint Laufkollege Bräutigam, der in dem schweren Bergrennen 10. wurde. Das Wetter beim Rennsteiglauf sollte – wenn das aktuelle Hoch anhält - eher nach dem Geschmack des aus Eritrea stammenden Läufers sein. Der Vorjahreszweite Leon Schübel von der SGB Stadtsteinach steht auf jeden Fall bereit. Beide trennte im vergangenen Jahr im Ziel nur etwas mehr als eine Minute.

„Bei den Frauen ist für mich die Vorjahreszweite Lisa Felicitas Rihm favorisiert“, analysiert Wettkampfchef Stefan Neidhardt. Die Berlinerin kommt mit der Empfehlung von starken 2:42:43 Stunden vom Hamburg-Marathon zum Rennsteig. Für Thüringen geht die Vorjahresfünfte Katja Voigtmann aus Ichtershausen wieder ins Rennen.

 

 
 
Start zum Rennsteig-Marathon in Neuhaus
© Stefan Weigelt

 

Nadine Hübel greift nach dem 5. Titel

 

Die vierfache Siegerin Nadine Hübel will nach der verletzungsbedingten Pause im letzten Jahr wieder auf der Halbmarathonstrecke angreifen. Bei der Deutschen Berglaufmeisterschaft in Breitungen kam die Hessin als starke Dritte nur 8 Sekunden hinter der Vorjahres-Rennsteiglaufsiegerin Laura Hottenrott ins Ziel. Die Vorjahreszweite Nadin Wälti aus der Schweiz scheint auf den Geschmack gekommen und hat wieder für den TEAG-Halbmarathon gemeldet. Auch die Dritte von 2024 Ilka Wienstroh (TSVE Bielefeld) wird nach ihrem nicht so erfolgreichen „Ausflug“ zum Marathon im vergangenen Jahr wieder auf den Halbmarathon zurückkehren.

Bei den Männern steht Seriensieger Roman Freitag (LAC Erfurt) in diesem Jahr noch nicht in der Startliste. Tritt der 24-jährige Bauingenieurstudent erneut an, wird er dabei vom Vorjahresdritten Florian Bochert (Bielefeld) und dem Vierten Simon Pulfer (Allgäu Outlet Raceteam) herausgefordert. Tim Koritz (Dresden) – Sohn eines Mehrfachrennsteiglaufsiegers - und Lukas Wieseke (GMRLV) könnten bzw. wollen diesmal in die Top 5 vorstoßen.

 

„Serientäter“ und Prominente im Feld

 

Zum 51. Mal geht Wolfgang Nadler beim Supermarathon an den Start. Der Delitzscher war schon beim legendären Taschenlampenstart dabei – ebenso wie Rennsteiglaufmitbegründer Hans-Georg Kremer, der sich ins Feld der Wanderer mischt. Ehrenpräsident Jürgen Lange hat sich diesmal für den Halbmarathon entschieden. Der neue Präsident Uwe Albus, der seit 1999 12-mal beim Rennsteiglauf mitgelaufen ist, verzichtet hingegen selbst auf einen Start. „In diesem Jahr will mich voll auf meine neuen Aufgaben als Präsident konzentrieren und werde den Rennsteiglauf auch in dieser neuen Rolle aktiv begleiten“, so Albus.

Mehr als 1.600 Helfer aus 30 Streckenvereinen und den 3 Startvereinen stehen an seiner Seite. „Sie sorgen für die Verpflegung und sichern die Strecke, damit Europas größter Crosslauf wieder reibungslos verlaufen kann.“

Alle weiteren Informationen: www.rennsteiglauf.de 

 

Informationen: GutsMuths-Rennsteiglauf
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