25 % der Deutschen laufen mindestens einmal im Monat, das entspricht rund 17,5 Millionen Menschen - Trotz Run-Club-Boom trainieren nur 4 % regelmäßig in einer organisierten Laufgruppe - Läufer geben im Schnitt 893,96 € pro Jahr für ihr Hobby aus
SportsShoes veröffentlicht erstmals den „Running Report Deutschland 2026“ auf Basis einer repräsentativen Umfrage unter 3.000 Erwachsenen und liefert damit einen umfassenden Einblick in die deutsche Laufkultur.
Die Studie untersucht, wie, warum und wie häufig Menschen in Deutschland laufen, welche Trends das Laufverhalten prägen und welche Hürden viele davon abhalten, regelmäßig aktiv zu sein.
Laufen gehört für viele Menschen in Deutschland längst zum Alltag. Laut dem neuen „Running Report Deutschland 2026“ läuft jeder vierte Erwachsene mindestens einmal im Monat draußen, ob auf der Straße, im Park oder im Gelände. Hochgerechnet sind das rund 17,5 Millionen Menschen.
Besonders aktiv sind die jüngeren Generationen. In der Gen Z und bei den Millennials laufen jeweils 31 % regelmäßig. Bei den 61- bis 79-Jährigen liegt der Anteil bei 16 %. Zwischen Männern und Frauen fällt der Unterschied vergleichsweise gering aus. 26 % der Männer und 23 % der Frauen geben an, mindestens einmal im Monat zu laufen.
Auch regional zeigen sich Unterschiede, dennoch ist Laufen bundesweit verbreitet. Köln verzeichnet mit 28 % den höchsten Anteil regelmäßiger Läufer, gefolgt von Düsseldorf und Hamburg. Selbst Städte unterhalb des Spitzenwerts liegen nah am nationalen Durchschnitt. Das zeigt, dass Laufen nicht nur ein Trend einzelner Metropolen ist, sondern in ganz Deutschland fest zum Alltag vieler Menschen gehört.
In sozialen Netzwerken wirken Laufgruppen derzeit wie ein großer Trend. Neue Run Clubs entstehen, gemeinsame Trainings werden geteilt und präsentiert. Doch die Umfrage zeichnet ein anderes Bild.
Die Umfrage zeigt, dass die große Mehrheit der deutschen Läufer weiterhin allein unterwegs ist. 41 % geben an, meist solo zu laufen. Nur 4 % trainieren regelmäßig in einem Laufclub oder einer organisierten Gruppe. Trotz sichtbarem Social-Media-Trend bleibt Laufen für viele eine sehr persönliche Form der Bewegung.
Auch beim Trainingsort zeigt sich ein differenziertes Bild. 28 % trainieren regelmäßig auf dem Laufband und damit etwas häufiger als klassisch auf der Straße. Faktoren wie Wetter, Sicherheit oder persönliche Präferenzen spielen dabei eine Rolle.
Beim Trainingsstil setzen viele auf Flexibilität statt auf feste Vorgaben. 41 % entscheiden spontan nach Tagesform, wie sie laufen. 37 % geben an, einfach so weit zu laufen, wie es gerade passt. Digitale Tools ergänzen dieses Verhalten. 18 % nutzen Apps wie Strava oder Garmin zur Planung, jeder Zehnte greift bereits auf KI-gestützte Tools zurück.
Der wichtigste gegebene Grund für das Laufen ist die eigene Fitness. 40 % nennen die Verbesserung oder den Erhalt der körperlichen Fitness als Hauptmotivation. Besonders bei älteren Läufern steht die langfristige Gesundheit im Vordergrund.
Doch das Laufen erfüllt für viele noch weitere Zwecke. 35 % schätzen vor allem die Zeit im Freien. 37 % sehen das Laufen als bewusste Zeit für sich selbst, ebenso viele berichten von mehr Energie im Alltag. Auch mentale Aspekte spielen eine wichtige Rolle. Rund ein Drittel nennt eine verbesserte Stimmung oder ein stärkeres Körpergefühl als positiven Effekt.
Laufen gilt als einer der einfachsten und günstigsten Wege, um fit zu bleiben. Ein Paar Schuhe reicht theoretisch aus. Die aktuellen Umfragedaten zeigen jedoch, dass regelmäßiges Training im Alltag deutlich mehr kostet, als viele vermuten.
Wer in Deutschland regelmäßig läuft, investiert im Durchschnitt 893,96 € pro Jahr in seinen Sport. Den größten Anteil machen Laufschuhe aus, für die Läufer im Schnitt 159,70 € pro Jahr ausgeben. Weitere Kosten entstehen unter anderem für Bekleidung mit durchschnittlich 115,20 €, Fitnessstudio-Mitgliedschaften mit 108,11 €, Supplements und Sportnahrung mit 107,88 € sowie Laufuhren und andere Technik mit 105,35 €. Hinzu kommen Startgebühren für Wettkämpfe und digitale Abos.
Für viele ist Running längst mehr als nur Bewegung. Es ist ein fester Bestandteil ihres Lebensstils.
Dan Cartner, Head of Marketing bei SportsShoes, sagt: „Die Ergebnisse zeigen, welche Bedeutung Laufen inzwischen für viele Menschen in Deutschland hat. Es geht nicht nur um Leistung oder Wettkämpfe, sondern um Gesundheit, Ausgleich und persönliche Entwicklung. Besonders spannend ist, wie unterschiedlich Running je nach Alter, Lebenssituation und Motivation erlebt wird. Mit dem ersten „Running Report Deutschland 2026“ wollten wir diese Vielfalt sichtbar machen. Ein besseres Verständnis dafür, wie Menschen hierzulande laufen und was sie bewegt, ist aus unserer Sicht eine wichtige Grundlage, um den Sport langfristig zugänglich und attraktiv zu halten.“
Vollständigen „Running Report 2026“ für Deutschland
